viele Freaks in meiner City kennen Heinrich Heine überhaupt nicht mehr. So denken sie,
dass er irgendein neuer abgespacter Szene-Rapper ist. Andere stellen sich wirklich eher einen langweiligen Sockensortierer
mit schrulligen Texten vor. Doch man tut ihm Unrecht. Heinrich ist echt voll flashy und hat viele wirklich schöne
Sachen gebriefelt, deren Bilder heute sicher auch noch gefallen, wenn man seinen Gehirnschmalz mal ein wenig vorglimmt.
Gerade auch zu Zeiten der Frodomania und der Legolasiaten sind einige seiner Lyrics echt pfundig. "Heinrich in da House",
sach ich da nur:
Die Elfen
Durch den Wald im Mondenscheine
Sah ich jüngst die Elfen reiten,
Ihre Hörner hört' ich klingen,
Ihre Glöckchen hört' ich läuten.
Ihre weißen Rösslein trugen
Güldenes Hirschgeweih und flogen
Rasch dahin, wie wilde Schwäne
Kam es durch die Luft gezogen.
Lächelnd nickt mir die Kön'gin,
Lächelnd am Vorüberreiten.
Galt das meiner neuen Liebe,
Oder soll es den Tod bedeuten?
Na, schaut Euch einmal den Heinrich an. Ich finde die paar Zeilen echt krass. Nach einer Kiste Flens sieht wohl
jeder Elfen durch den Wald reiten. Aber das wollte er uns mit seinem kleinen Gedicht bestimmt nicht verdeutlichen.
Ich glaube es ging ihm mehr um ein schönes Bild, das er uns zeigen wollte. Ich kann bei seinen Worten fast noch das
Zirpen der Zikaden vom Teich unten am Hügel hören und kann sogar noch immer die süssen Blumen riechen, die sich an dieser warmen Sommernacht
offenbar überhaupt nicht mehr schliessen mögen. Hört ihr das ganz feine Geklingel der Glöckchen auch? Doch das Gedicht bietet auch eine
finstere Seite. Elfen gelten auch heute noch bei vielen Menschen als Omen für Glück, Unglück und Fantasyfanatismus. Heinrich war damals definitiv
irgendwie verunsichert. Was mein ihr? << Sachet ruich! >>
Als ich letztens die Rüsselpest hatte und ich mir den Zinken immer mit Kackpappe renovierte, bekam ich von den grobschlächtigen Zetteln einen mega Feuermelder über dem Pornobalken. Bin halt voll der Softwürfel. Ich galoppierte also hurtig zur Pillenkneipe unten an die Ecke, um mir solche flauschigen Popelteppiche mit sonnem Verazeugs dran zu organisieren. Echt, Mann, ich steh auf sowas. Was soll's?! Da riet mir doch der Tablettenprofessor zu 'ner Ritzparty bei Docular, weil er glaubte der Riechbesen bei mir im Dorf könne an meiner Rüsselpest schuld sein. Das plättet echt. Da soll also das Duftgemüse bei mir im Dorf die Seuche sein?!
Also ich zum Docular und sprach wie ein Gaucho bei der Gruselute am Meldebalken vor, um quick and dirty ein Date klarzumachen. Die Gauchobraut checkte das auch gleich und wollte 10 Eier von mir absaugen. Ich dachte voll, ich hätte 'nen Reh gesehen, als die mir die 10 Schlotten aus dem Krötensack laberte. Aber ich war schwer mellow an diesem Morgen, voll die Gurgelklemme und platzierte meinen faltigen Keksarsch erstmal in das Chillout-Gelände, um mein Lungenbedürfnis zu stillen. Auf den Schreck sozusagen. Da kam die Gruselute gleich hinter mir angekrischen und hat mir das Lungenbrötchen aus dem Mund geschnippt, was mich dann echt angefronted hatte. Ich wollte schon die Biege machen, da stand der smarte Docluar direkt vor mir und wollte mit der Ritzparty loslegen. Ihr wisst schon, da wo es dann barbiebunt auf dem Arm wird, wenn man auf irgendwas nicht so richtig steht.
Weil ich eben ein echt feiner Schmacko bin und der Docular bis jetzt immer voll cool drauf war, habe ich bei der Gruselute einmal die Fünf gerade sein lassen und bin zum Docular rein. Der hat mich dann erstmal vollgelabert und wollte plötzlich nicht mehr ritzen. Er kloppte hysterisch auf seinem Tastenbrettchen herum und gab mir dabei die krasse Bergdrossel, so dass ich schon extrem glasige Scheinwerfer bekam. Was für'n Scheiss! Null komma nix hatte ich so'n Zettel in der Hand für den Pillenpast bei uns unten an der Ecke. Docular drückte mir dann seine seine kalten Fünf und moserte noch mal keck wegen meinem flotten Chiggen vorhin in der Chillzone, was die Faltenschnepfe am Meldebalken dann cool von ihrem Nachpampen abhielt. Die hatte ihren Kreischmuskel nämlich schon wieder zum Schwallen geöffnet. Ich sach ja, der Docular is ne echt coole Socke, da ich mir die kreischende Termin-Sally echt nicht mehr geben musste.
Dann war ich schnell wieder in der Pillenkneipe und dachte schon, die lassen mir gleich diese komischen Drops rüberwachsen. Doch war nicht. Echt, Mann! Die knackige Zettelbettie tippselte ein wenig herum und wollte tatsächlich für die paar Pills den voll frischen Schotter sehen, was mir dann aber echt voll gegen den Boiler ging. So bin ich dann wieder zurück ins Dorf und sitze jetzt wieder hier mit meiner Kackpappe und dem Feuermelder über dem Pornobalken. Ist doch wohl voll die Seuche, oder?
Du bist so unendlich schön und strahlst voller Anmut.
Fein und porig ist deine Haut, weich und süß duftend.
Ich spüre dich sanft, mich betörend, an meinen Fingern.
Zittern, ein Beben in mir, sorgt für sinnliche Verwirrung.
Augen geschlossen, hoffnungslos der Erregung ergeben.
So harre ich der Dinge, die da kommen werden, warte ab.
Die Augen öffnend, lachendes Willkommen vieler Farben.
Weiches Blattwerk, rosig und üppig schön, gibt es sich hin.
Atemlos entzückt der duftend holden Weiblichkeit ergeben.
Das harte Rund zwischen meinen Fingern, sanft bebend.
Gierig entzückt, will sie schmecken, riechen und fühlen.
Fiebernd will ich ihre fleischige Mitte drängend erforschen.
Sagenhaft, sinnlich und verzaubernd dem Ziel entgegen.
Unfassbar dieses Wunder der Natur, diese süße Üppigkeit.
Hoffnungslos ergeben bin ich ihr, entfacht mein Glück.
Ich bin in dem Rausch der Liebe zu ihr völlig versunken.
Ach, Du wahrhaft wundervolle Orchidee.